Der Jüngste mit dem besten Schuss
- Geschrieben von Andreas Dietlmeier
- In Kategorie: Aktuelles
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Ein ganzer Tisch voller Pokale stand im Schützenheim vom „Hubertus" Schillertswiesen bereit, in sämtlichen Größen, Farben und Formen: Bereits zum 34. Mal fand das Gaujugendpokalschießen des Schützengaus Roding statt. Auf die Einladung hin nahmen acht Gauvereine mit ihren Kindern und Jugendlichen teil, insgesamt zeigten 40 Jungschützen in drei Altersklassen ihr Können am Schießstand.
Am Freitagnachmittag stand zuerst das Schießen auf dem Programm: Die Jüngsten durften mit dem Lasergewehr aufgelegt am Wettbewerb in ihrer eignen Wertung teilnehmen. Das Lasergewehrschießen erfreut sich großer Beliebtheit, 26 Kinder zählte diese Wettkampfklasse. Stehend freihändig mussten sich die älteren Jungschützen behaupten, immerhin durften sie zudem den Jugendkönigsschuss abgeben. Die Jugendleitung von „Hubertus" Schillertswiesen sorgte hier unterstützt durch die Jugendleitung vom Nachbarverein „Lobenstein" Zell für einen reibungslosen Ablauf und sicheren Schießbetrieb.
Zur Preisverleihung begrüßte Hermann Dietlmeier die zahlreichen Kinder und die Jugendleitungen der Vereine. Zwar hatte er bereits im Herbst vergangenen Jahres die Gaujugendleitung abgegeben, wegen der Vakanz des Postens innerhalb der Gauvorstandschaft war es ihm jedoch ein großes Anliegen, diese beliebte Veranstaltung für die Gaujugend noch anzubieten. Grußworte der Gemeinde des Austragungsorts überbrachte Eduard Fichtl als dritter Bürgermeister der Gemeinde Zell. Er freute sich, dass die Schützenjugend des Altlandkreises Roding in Schillertswiesen den passenden Platz zur Ausrichtung dieses Traditionswettbewerbs gefunden hat. Peter Lugbauer freute sich in seiner Funktion als Gausportleiter über die gute Teilnahme und die erbrachten Schießleistungen.
Der beste Teiler des Wettbewerbs kam vom jüngsten Schützen: Benedikt Meister von „Lobenstein" Zell schoss ein richtiges „Blattl", 21.0 Teiler wertete sein Treffer. Der diesjährige Vorgabeteiler war 426,0. Mit 425,8 Teilern kam Mona-Marlen Wanninger von „Waldeslust" Roding-Bahnhof mit einer Differenz von gerade einmal 0,2 Teilern am nächsten. Beide Schützen erhielten einen Kinogutschein für ihre Leistungen. Die Meistbeteiligung lag bei „Wildschütz" Mitterkreith mit 11 Jungschützen. Der Spielefundus der Schützenjugend ist nun um eine Sonderedition von „Monopoly" reicher.
In der Wettkampfklasse 1 (Lasergewehr aufgelegt) starteten 26 Kinder. Jedes von ihnen durfte sich einen eigenen Pokal aussuchen. Dies fünf Bestplatziertesten waren Benedikt Meister („Lobenstein" Zell, 21,0 Teiler), Mona-Marlen Wanninger („Waldeslust" Roding-Bahnhof, 43,4 Teiler), Elina Konasheva („Hubertus" Schillertswiesen, 46,4 Teiler), Niklas Fuchs („Lobenstein" Zell, 60,8 Teiler), Alexandra Mühlbauer („Rosenholz" Unterlintach, 73,1 Teiler).
In der Wettkampfklasse 2 (Luftgewehr oder Luftpistole freihändig) durften sich ebenfalls alle sieben Jungschützen einen Pokal mit nach Hause nehmen. Benedikt Mühlbauer („Rosenholz" Unterlintach, 55,7 Teiler) erhielt zusätzlich einen Kinogutschein. Die weiteren vier Bestplatzierten waren Emilio Weber („Wildschütz" Mitterkreith, 114,9 Teiler), Anna-Maria Schweiber („Rosenholz" Unterlintach, 115,7 Teiler), Maja Beiderbeck („Lobenstein" Zell, 169,4 Teiler, Mia-Sophie Wanninger („Waldeslust" Roding-Bahnhof, 184,3 Teiler).
Die Wettkampfklasse 3 (Luftgewehr oder Luftpistole freihändig) wurde von Antonia Gietlhuber („Immergrün" Michelsneukirchen, 101,8 Teiler) angeführt, sie durfte sich ebenfalls über einen Gutschein freuen. Die weiteren vier Bestplatzierten waren Selina Marquardt („Waldeslust" Roding-Bahnhof, 112,3 Teiler), Delinda Jordanova („Hubertus" Schillertswiesen, 125,3 Teiler), Nina Ströbl („Waldeslust" Roding-Bahnhof, 128,7 Teiler) und Paul Beiderbeck („Lobenstein" Zell, 135,1 Teiler).


Der Schützengau Roding wurde am 13. Januar 1957 im Blümelhuber in Roding gegründet. Ihm gehören 
