50 Pokale für die Jungschützen

Seit 28 Jahren gehört das Gaujugendpokalschießen fest zum Jahresprogramm der Schützenjugend im Schützengau Roding. Doch diese Veranstaltung ist nicht ein Termin wie viele, die schön langsam an Beliebtheit nachlassen: Das Gaujugendschießen wird konstant gut von den Jungschützen aus dem Gau angenommen.K1600 Jugendpokalschießen
Letztes Wochenende stand im Zeichen des Jugendschießens und Martinsneukirchen war das Zentrum: Bei „Hubertus" Schillertswiesen kamen, verteilt über die zwei Ausrichtungstage, 92 Jungschützen an die neuen, elektronischen Stände, nach Martinsneukirchen.

Ziel aller Jungschützen war es, einen möglichst großen Pokal zu erlangen. Und davon gab es mehr als nur reichlich: 50 Pokale konnte Gaujugendleiter Alfons Bräu als „Gewinnprämie" zur Verfügung stellen, auch dank einer Zuwendung von Rudi Straßburger. Doch nicht nur Pokale gab es zu gewinnen: Auch die Würde des Gaujugendkönigs wurde an diesen beiden Tagen ausgeschossen, das Ergebnis bleibt jedoch bis zum Gauball im Herbst dieses Jahres geheim.
Das Team rund um Gaujugendleiter Alfons Bräu und seinem Stellvertreter Hermann Dietlmeier betreuten die Jungschützen am Schießstand, außerdem kümmerten sich die Mitglieder des Schützenvereins „Hubertus" Schillertswiesen um das leibliche Wohl der teilnehmenden Kinder und ihrer Betreuer.
Am Abend des zweiten Ausrichtungstages konnte Alfons Bräu zahlreiche Kinder und Jugendliche zur Preisverleihung begrüßen. Er hob hervor, dass über die Hälfte der Teilnehmer mit dem Lichtgewehr schossen. Daran sehe man, so der Gaujugendleiter, wie beliebt und wichtig das Lichtgewehrschießen für die Jugendarbeit geworden ist. Sein Gruß galt dem zweiten Gauschützenmeister Jürgen Bauer sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Zell, Thomas Schwarzfischer. Bei der 28. Ausrichtung gab es eine Prämiere: Zum ersten Mal wurde der Wettkampf elektronisch abgehalten.
Jürgen Bauer betonte, dass die Zahl der Teilnehmer für sich spricht: Die Veranstaltung wird jedes Jahr wieder gerne und gut angenommen. Auch wenn manche Kinder keinen Pokal mit nach Hause nehmen dürfen, ermutigte Jürgen Bauer die Kinder, sich weiterhin mit dem Schießsport zu beschäftigen, mit ein bisschen Training steigen auch die Chancen für einen Pokal bei der nächstjahrigen Ausrichtung.
Thomas Schwarzfischer verglich das Gaujugendpokalschießen mit Olympia: Auch die Jungschützen müssen sich auf den Punkt konzentrieren können, wenn es im Wettkampf drauf ankommt, jedoch bedarf es für einen Wettkampf eine lange Vorbereitungszeit. Er hofft auch weiterhin, dass die Jungschützen dem Schießsport treu bleiben werden.
Zuerst verlieh Alfons Bräu den Meistbeteiligungspreis an „Wildschütz" Mitterkreith, die für 17 teilnehmede Jungschützen eine Dartscheibe erhielten.
Beim Schießen auf den Vorgabeteiler von 218 Teilern kam dem Laura Bauer mit einer Differenz von 0,5 Teiler am nächsten, es folgten Mario Ecker (0,7 Teiler Differenz) und David Naglschmid (1,4 Teiler Differenz).
Die 50 Pokale wurden auf die drei Altersgruppen aufgeteilt. Dies waren einmal die Jungschützen mit dem Lichtgewehr, die Schüler, die stehend freihändig schießen mussten und die Jugendschützen.
Das Maskottchen des OSB, ein Plüsch-Löwe, wurde an die beste Schützin des Wettbewerbs verliehen. Dies war, mit einem 7,0 Teiler, Anja Senft von Hubertus Schillertswiesen.

Die Einzelergebnisse vom Vorgabeschießen und vom Einzelschießen sind online!

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